Web 2.0 für Bastler: EXPLI die Plattform für Anleitungen & Ideen steht in den Startlöchern

Mit EXPLI (mehr dazu im EXPLI Blog) geht in Kürze eine Do-it-yourself Plattform online, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kreative Menschen und ihre Ideen zusammenzubringen, damit sich diese bei den unterschiedlichsten Problemstellungen helfen können. Mit einfachen Rezepten bis hin zur Modifikation von hochkomplexen Produkten (z.B. ein düsengetriebenes Fahrrad) sollen alle Komplexitätsbereiche abgedeckt werden.

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Auswandern nach China - Tipps von Interculti

INTERCULTI´s Co-Autor zieht derzeit nach China und macht derzeit Bekanntschaft mit den Einwanderungsregelungen. Hier ein paar Tipps für alle Auswanderwillige nach China:

1. Planen Sie die Auswanderung mindestens 3 - 6 Monate im voraus

2. Ihr Arbeitgeber sollte so schnell wie möglich eine Einladung und ein Bestätigungsschreiben vom Arbeitsministerium beantragen.

3. Um Ihr Einreisevisa zur Arbeitsaufnahme (Z-VISA) zu erhalten - derzeit wird über grosse Verzögerungen berichtet - benötigen Sie folgende Unterlagen:

- Bestätigung über Ihren Flug
- Bestätigung über Ihr Hotel bei Ankunft oder permanente Wohnunterkunft
- Gesundheitszeugnis und ggf. HIV Test
- Arbeitsvertrag im Original
- Einladung und Bestätigung der Firma vom Arbeitsministerium

Besorgen Sie sich im Vorfeld eine gute Krankenversicherung die weltweit gültig ist. Ggf. wird bei Ihrem Visaantrag schon eine Bestätigung der Krankenversicherung verlangt.

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Chinas Unglück geht weiter .....Milliardenschäden durch Hochwasser im Osten

Chinas Unglück geht weiter....nachdem die Aufräumarbeiten der Erdbebenkatastrophe im Westen des Landes auf Hochtouren laufen, sind Millionen Menschen von schweren Regenfällen, Erdrutschen und Hochwasser im Osten und Südosten des Landes bedroht. Laut mehrerer Versicherungsagenturen belaufen sich die Schaden durch das Hochwasser bereits auf über eine Milliarde Euro. Wird die Unglücksserie bis zu den olympischen Spielen in gut 6 Wochen anhalten?

Derweil ist die Kritik für die Menschenrechtspolitik, Tibet, Proteste bei den olympischen Fackelumzügen und Ausweisungen oder Ablehnungen von Visa-Anträgen abgeflacht. Die chines. Regierung versucht die Zeit vor den olympischen Spielen zu nutzen um sich um die Katastrophen im Land zu kümmern und Ruhe in die internationale Politik einkehren zu lassen.

Ungehindert davon haben viele Deutsche und Europäer für das chinesische Volk in den Erdbebengebieten gespendet. Obwohl China selbst in der Lage wäre die Katastrophe zu bewältigen war die internationale Hilfe größer als im benachbarten Birma, wo der Zyklon noch mehr Tote vor wenige Monaten opferte.

INTERCULTI ruft in diesem Zusammenhang nochmals alle Leser dazu auf, für die Zyklonopfer in Birma und die Erdbebenopfer in China zu spenden. Entsprechende Spendenkonten finden Sie im Internet oder bei der ARD / ZDF.

Birma - Zyklon fordert bis 200.000 Tote - Helfen aber wie?

INTERCULTI berichtete mehrfach über die politischen Unruhen in Myanmar (Birma). Nun ist der riesige Staat im Südosten Asiens von einem der schlimmsten Zyklone heimgesucht worden und die UN befürchtet bereits bis 200.000 Tote durch die direkten und indirekten Folgen des Killersturms.

Nach gut einer Woche des Zyklons der Birma mit aller Wucht traf, läuft die internationale Hilfe aufgrund der restriktiven Haltung des Militärregims sehr schleppend an. Viele Visa werden verzögert oder nicht ausgestellt. Hilfslieferungen stappeln sich am Flughafen von Rangun, an der Grenze Thailands oder im Grenzgebiet zu China und warten auf den Abtransport in Richtung der Notleidenden Menschen. Fehlende Infrastruktur ins Flussdelta machen den Weitertransport zu den am schlimmsten betroffenen Menschen fast unmöglich. Es wird davon ausgegangen, dass bisher nur 30% der Bevölkerung in Not erreicht werden konnte.

Trotz zahlreicher Sanktionen und Strafen gelingt es der USA und der EU bisher nicht dem Militärregime in Myanmar Vernuft beizubringen oder Myanmar gegenüber dem Westen zu öffnen und demokratische Strukturen einzuführen. Das Militär bereichert und feiert sich vor Ort und lässt sich nur wenig von den internationalen Protesten stören. So wie keiner mehr über die Proteste der Mönche vor nur wenigen Monaten berichtet, so wird in ein paar Monaten niemand mehr über diese Sturmkatastrophe berichten.

INTERCULTI unterstützt das Aktionsbündis verschiedener Hilfsorganisationen. HELFEN SIE DEN MENSCHEN VÒN BIRMA und SPENDEN SIE für Notleidende. Informationen finden Sie im Internet oder auf den Seiten von ARD und ZDF.

Für alle Anderen empfiehlt INTERCULTI - unterstüzten Sie das Militärsystem Myanmar NICHT durch Ihre Reise oder durch Ihre Geschäftstätigkeit in Birma. Halten Sie Investitionen zurück und unterstützen Sie dadurch nicht korrupte Militärmachthaber. Warten Sie auf eine veränderte politische Situation und investieren Sie dann in Birma - was vor 50 Jahren zu den reichsten Ländern Südostasiens gehörte.

Haben Sie Fragen und Meinungen zum Thema Birma? Wie sollte man am besten helfen? Diskutieren Sie mit!

China im Unglück - Aberglaube im Glücksjahr 2008

INTERCULTI hat die Medien zur Erdbebenkatastrophe in China verfolgt. Von der in Peking für die ARD korrespondierende Reporterin Frau J. Zimmermann nehmen die Ereignisse in China mittlerweile abergläubische Züge an. Laut einer alten Redensart der Kaiser vom "Himmel" bestraft, wenn etwas im Argen liegt. Ist damit der chines. Staatspräsident gemeint der sich um seine Politik sorgen sollte?

Nach der Schneekatastrophe und den politischen Tumulten um Tibet (INTERCULTI berichtete zu beiden Ereignissen) kommt nun das schlimmste Erdbeben seit 32 Jahre in der Provinz Szechuan im Westen des Landes hinzu. Damit sind der Westen, der Südwesten und der Osten bisher im Glücksjahr 2008 - dem Jahr was China gross und mächtig machen sollte und das Licht in die Welt hinaustragen sollte - von schweren Katastrophen heimgesucht worden. Bereits jetzt wird angeblich bei der Bevölkerung in einigen westlichen Provinzen der Unmut über die Partei und die Regierung zum Missmanagement während der Schneekatastrophen und der jetztigen Erdbebenkatastrophe spürbar und alte abergläubische Weisheiten aus den Zeiten des Kaisers werden wach.

An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass sich China im Moment der Katastrophe der Welt gegenüber sehr offen zeigt und dies ein neuer Schritt in Richtung Meinungs- und Nachrichtenfreiheit ist.

Wird das Jahr 2008 sich für China noch zum Guten wenden oder werden weitere Katastrophen folgen? Meinen auch Sie das Aberglaube und die Katastrophen der letzten Monate in China zusammenhängen und sich Chinas Einstellung zur Welt und Umwelt ändern sollte? Diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Meinung.

HELFEN SIE DEN ERDBEBENOPFERN IN SZECHUAN!!!

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